Zur Zeit besuchen Stefan (Referent) und Lara (Diözesanleitung) alle KjG Pfarrgemeinschaften im Bistum Paderborn um mit ihnen institutionelle Schutzkonzepte zu erstellen.

„Was ist denn das fragst?“, du dich.

Alle katholischen Träger sind dazu angehalten ein eigenes Konzept zur Prävention zu entwickeln, um ihren Kindern und Jugendlichen einen sicheren Lern- und Lebensraum zu bieten.  Da jedoch die strukturellen und inhaltlichen Bedingungen und Aufgaben in den verschiedenen Ebenen dabei sehr unterschiedlich sind, ist es Ziel, dass jede Einrichtung eine für sich passende Konzeption und einen ganz eigenen Verhaltenskodex entwickelt.

Grundlage für die Erstellung des Schutzkonzeptes ist eine Analyse möglicher Gefährdungspotentiale, die z.B. in Sommerlagern, Gruppenstunden oder bei anderen Aktionen eine Kindeswohlgefährdung begünstigen können.

Bei der Entwicklung des Institutionellen Schutzkonzeptes geht es also darum, gemeinsam mit allen LeiterInnen über das Thema „Kindesschutz“ ins Gespräch zu kommen, spezifische potentielle Risikosituationen in den Blick zu nehmen, eine gemeinsame Haltung zu vereinbaren. Daraus werden dann Verhaltensstandards erarbeitet und zu einem Handlungsleitfaden zusammengefasst.

Dabei nimmt die KjG den bestmöglichen Weg Partizipation  zu gewährleisten. Alle Pfarrgemeinschaften werden bei der Erstellung des Schutzkonzeptes begleitet und alle Beteiligten – Kinder, Eltern, Leitungen – werden in diesen Prozess miteinbezogen.

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