Corona_FAQ

Die Situation um Covid-19 stellt uns alle vor große Herausforderungen. Was die Umstellung für uns im KjG-Diözesanverband Paderborn bedeutet, welche Richtlinien damit einhergehen, findet ihr hier. Dieses FAQ soll keine abgeschlossene Datenbank sein, sondern sie wird sich permanent weiterentwickeln.
Auch wir lernen in dieser speziellen Situation ständig dazu. Scheut euch nicht und schreibt uns direkt mit euren Fragen, Sorgen, Rückmeldungen an unseren Referenten Martin.
Wir sammeln und beantworten eure Mails – finden wir gemeinsam Antworten!

 ‘Corona’-Sprechstunden finden aktuell aufgrund der geringen Teilnehmer*innenzahlen nicht mehr statt.
Ihr könnt euch aber bei Fragen jederzeit bei unseren Referent*innen oder im Büro melden!

Was darf Jugendarbeit denn momentan noch?

Treffen und Gruppenstunden sind aktuell schwierig, aber per se nicht verboten. Da Gruppenstunden, alternatives Programm zur Ferienfreizeit, etc. außerschulische Bildungsmaßnahmen sind, sind Treffen unter der Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen des Landes NRW und eures lokalen Ordnungsamtes wieder erlaubt. Wichtig ist neben den Hygiene- und Abstandsbestimmungen auch die Rückverfolgbarkeit der Gruppe, welche eingehalten werden muss.

Nach den aktuellen Regelungen (in Kraft bis 14.07.) sind Angebote der Jugendverbandsarbeit auch im öffentlichen Raum möglich. Auch hier gelten natürlich weiterhin die Hygiene- und Abstandsregelungen.

Achtet konkret auf folgende Punkte:

  • Die Abstandsregelung 1,5 m muss zu jeder Zeit gewährleistet sein, auch vor den Häusern, Orten eurer Veranstaltung.
  • Es müssen immer Möglichkeiten zum Hände waschen und desinfizieren gegeben sein.
  • Bei Ortswechseln besteht eine Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand nicht möglich ist.
  • Maßnahmen mit einer Teilnahme von über 100 Personen brauchen ein gesondertes Hygienekonzept (§ 2b CoronaSchVO). Dieses müsst ihr eurem Gesundheitsamt vorlegen. Bedenkt, dass das Amt häufig eine längere Vorlaufszeit braucht.
  • Wichtig und neu: die Rückverfolgung der Personengruppe. Dokumentiert mit deren Einverständnis den Namen, die Adresse und Telefonnummer von allen anwesenden Personen. Die Liste muss 4 Wochen lang aufbewahrt werden. Diese Listen sind vor Einsicht Dritter zu schützen und nach Ablauf der 4 Wochen umgehend zu vernichten.
  • Wenn mehr als 15 Teilnehmer*innen an einer Maßnahme teilnehmen müssen so genannte Bezugsgruppen gebildet werden. Bezugsgruppen sind Gruppen von 10 Personen, die bei einer mehrtägigen Veranstaltung gebildet werden müssen. Diese müssen über die Dauer der Veranstaltung bestehen bleiben und dürfen nicht verändert werden. Zwischen den Bezugsgruppen ist besonders auf den Abstand zu achten und, wenn es programmtechnisch nicht anders geht, ein Mundschutz zu tragen. Wenn ihr z.B. Autofahrten unternehmt ist das Auto nur mit einer Bezugsgruppe zu besetzen, die dann auch während des Programms möglichst unter sich bleibt und nicht in mehr als notwendigen Kontakt zu anderen Bezugsgruppen kommt. Notiert bitte für die Rückverfolgung gesondert wer in welcher Bezugsgruppe unterwegs ist, bzw. war.

Virtuell könnt ihr euch natürlich auch weiterhin treffen. Hier kommst du zu unserer Ideensammlung für KjG@Home. Dort findest du immer wieder neue Ideen. Außerdem gibt es hier eine Handreichung des BDKJ zur digitalen Jugendarbeit.

Darüber hinaus haben die KjG-Diözesanverbände Köln und Essen über Padlet begonnen, Impulse, Methoden, Ideen für eine alternative FFZ zu sammeln. Wir Paderborner haben uns ihnen angeschlossen. Zur Sammlung kommt ihr hier. Wenn ihr selbst bereits gute Ideen habt, die ihr für alle zur Verfügung stellen möchtet, meldet euch bitte bei Martin. Er stellt diese dann ins pedlet ein. Die Plattform lebt von einem gegenseitigen Austausch – für eure Mithilfe wären wir euch sehr dankbar!

Welche Veranstaltungen müssen abgesagt werden?

Das allgemeine Veranstaltungsverbot wurde aufgehoben. Unter strenger Einhaltung der Hygienerichtlinien des Landes NRW und eurer Ordnungsämter sind Treffen ohne Übernachtung aktuell wieder gestattet. Da Veranstaltungen im Kontext der KjG-Arbeit außerschulische Bildungsveranstaltungen sind, ist eine Anzahl von max. 100 Personen zulässig, solange es die Räumlichkeiten und Schutzmaßnahmen vor Covid-19 gestatten (beachte bitte die aktuellen Regelungen unter “Was darf Jugendarbeit denn momentan noch?”)

Auch sind Veranstaltungen mit Übernachtung möglich. Diese unterliegen denselben Hygienevorschriften. Für mehr Informationen schaut bitte unter “Kann unsere Ferienfreizeit stattfinden?”.

Wichtig ist:

  • Teilnehmer*innen und Eltern müssen im Vorfeld über alle Hygienemaßnahmen und -regelungen informiert werden.
  • Kinder und Jugendliche mit einer Atemwegsinfektion oder einem Verdacht darauf müssen von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Alle teilnehmenden Personen, die Symptome aufzeigen, müssen auch von Angeboten ausgeschlossen werden.
  • Kinder in einem Alter vor dem Schuleintritt sind von der Mund-Nasen-Schutz-Regelung ausgenommen.
  • Regelung der Rückverfolgung: Alle Teilnehmer*innen müssen zustimmen, dass ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) zum Zweck der Rückverfolgung bis 4 Wochen nach der Maßnahme gesichert und gespeichert werden.
  • Bei Reisen/Ausflügen: Bei Ein-/Ausstieg/ Ortswechsel/ etc., auch im Bus/Auto/ Zug, etc.  ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die zugewiesenen Plätze sollten nicht verlassen werden. Sollte der Mindestabstand von 1,5 m nicht praktikabel sein, muss auch der Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Vor und nach einer Fahrt in einem Beförderungsmittel sind Hände zu waschen und zu desinfizieren. Falls vorhanden sind Bordtoiletten bitte nicht zu benutzen. Auch im Fall einer Reise dürfen nur verpackte Speisen und Getränke gereicht werden.

Wir bitten euch jedoch weiterhin die Situation nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und immer zu prüfen, ob und wie Veranstaltungen verantwortbar durchgeführt werden können.

Können wir Veranstaltungen online stattfinden lassen?

Ja. Auch Mitgliederversammlungen und Bezirkskonferenzen oder ähnliche Veranstaltungen dürfen momentan online stattfinden, solange es die Satzung eurer Pfarrgemeinschaft nicht direkt ausschließt. Die Satzung des DV ermöglicht solche Online-Konferenzen. Natürlich sind Wahlen oder Abstimmungen online schwierig – bedenkt dies bitte in eurer Planung. Der KjG Bundesverband schaut gerade auch nach rechtskräftigen Online-Abstimmverfahren.

Hinweis: Bedenkt bitte, dass der Begriff “Webinar” als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen ist. Benutzt ihn einfach nicht – dann gibt es keine Probleme 🙂

Kann unsere Ferienfreizeit stattfinden?

Auch wenn sich die Regelungen aktuell zu lockern scheinen,  lässt sich leider immer noch keine verlässliche Antwort geben. Maßnahmen der außerschulischen Bildungsarbeit sind nach aktuellen Regelungen (in Kraft bis 14.07.) bis zu 100 Personen möglich. Jedoch unterliegen Freizeiten mit Übernachtung sehr strengen Maßgaben, welche in der Regel wohl schwer durchzuführen sind.

  • Die Belegung von Zimmern und Zelten ist nur mit halber Maximalkapazität möglich. Auch hier sollte der Mindestabstand von 1,5 m gewährleistet sein (Abstand zwischen Isomatten/Bett).
  • Alle genutzten Oberflächen müssen regelmäßig desinfiziert werden. Duschen, Bad, Toiletten, Sanitärräume sind zweimal täglich zu desinfizieren.
  • Sanitärräume dürfen nur allein oder mit Menschen aus der gleichen Bezugsgruppe gleichzeitig genutzt werden. Darüber hinaus ist für eine ausreichende Lüftung zu sorgen. Geduscht werden darf nur in Einzelkabinen mit einem Mindestabstand von 1,5 m vor den Duschen. Duschgel, Shampoo darf nur einmalig benutzt werden oder muss von den Teilnehmer*innen mitgebracht werden.
  • Verpflegung: Es dürfen keine Getränke oder Speisen aus offenen Töpfen, Kannen, etc. gereicht werden. Ein Buffet oder ein großer Topf Kakao ist also verboten. Alle genutzten Utensilien bei der Verpflegung müssen bei mindestestens 60° desinfizierend gespült werden.

Das ist für KjG-Ferienfreizeiten einfach schwer zu garantieren. Es ergibt also wirklich Sinn, ortsnahe Alternativen ohne Übernachtung anzubieten.

Bitte achtet auf die aktuellen Richtlinien, da diese sich aktuell schnell ändern. Sollten die Ferienfreizeiten seitens der Landesregierung NRW möglich sein, liegt die Entscheidung, ob ihr die Veranstaltung durchführt, bei der KjG und der Pfarrleitung und kann nicht durch die Gemeinde abgenommen werden. Dies gilt, auch wenn das Erzbistum alle Veranstaltungen bis Ende Juni abgesagt hat. Bitte sprecht euch gut, wertschätzend und sinnvoll mit eurer Pfarrgemeinde ab. Bedenkt zudem bitte auch, dass jedes Bundesland eigene Richtlinien entwirft – Maßnahmen in NRW müssen nicht dieselben sein wie in anderen Bundesländern.

Sollte euer Haus oder Zeltplatz bereits absagen habt ihr folgende Möglichkeiten:

  • Überlegt euch, ob die Absage sinnvoll ist: Möchtet ihr Eure Ferienfreizeit überhaupt stattfinden lassen? Schaut auf euch und eure Gruppe und trefft gemeinsam eine Entscheidung.
  • Kommt mit den Vermieter*innen in Kontakt. Aus welchen Gründen haben sie abgesagt? Lässt sich das Angebot vielleicht unter Vorbehalt aufrechterhalten? Wollt ihr vielleicht weitere Vorgaben der Regierung abwarten?
  • Abwarten und auf Sicht fahren. So schade es auch ist, so lange es keine verbindliche Regelung gibt, lohnen sich viele Schritte einfach nicht. Sollten die Ferienfreizeiten erlaubt werden, wird es unwahrscheinlich sein, dass das Haus/der Zeltplatz schon neue Mieter*innen gefunden hat.
  • Bitte dokumentiert in eurem eigenen Interesse genau, wann ihr welche Entscheidungen getroffen habt, wann Euch ggf. die Unterkunft abgesagt hat, welche Vorgaben Ihr beachtet habt (Bistum, Regierung…) etc. Diese Dokumentation ist für eine eventuelle Ausfallkostenerstattung durch den KJP erforderlich.

Der BDKJ rät zur möglichen Weitsicht, versucht also Kosten so gut es geht zu vermeiden. Vielleicht ist es möglich, eurem Haus/Zeltplatz ohne Stornokosten abzusagen? Sollten die Häuser/Zeltplätze von der Regierung geschlossen werden, so wie es aktuell der Fall ist, dürfen diese keine Stornokosten von euch verlangen. Solltet ihr weitere Fragen dazu haben, könnt ihr Julia im Sekretariat kontaktieren.

Die ao@kjg-paderborn.dektuelle Handreichung unserer Diözesanleitung findet ihr hier. Weiterhin hat auch der BDKJ eine aktualisierte Orientierungshilfe im Umgang mit Ferienfreizeiten mit einem Fragebogen zur Entscheidungshilfe veröffentlicht, auch diese findet ihr hier.

Wir mussten unsere Ferienfreizeit absagen und machen uns Sorgen um unsere Finanzen. Was können wir tun?

Wir alle wollen bald wieder tolle KjG-Veranstaltungen erleben. Doch fragt euch bitte ernsthaft, ob diese Veranstaltung in dem gegebenen Rahmen und der aktuellen Situation sinnvoll ist.

Ihr habt den schweren Entschluss einer Absage gemeinsam getroffen? Dann dokumentiert bitte genau, wann und aus welchem Grund Ihr eine Veranstaltung abgesagt habt und welche Kosten euch oder auch Anderen dadurch entstehen. Bewahrt Rechnungen über Ausfallgebühren, Stornokosten oder Dokumentationen über zurückgezahlte Teilnahmebeiträge bitte sorgfältig auf, speichert Mails oder druckt sie aus. Meldet euch bei Fragen oder Sorgen gerne bei Julia im Sekretariat. Auch hier gilt: Wir werden versuchen, euch bestmöglich zu unterstützen.

Wichtig ist: Ihr seid dazu verpflichtet, alle Möglichkeiten einer kostenfreien oder kostengünstigen Stornierung in Anspruch zu nehmen. Das schließt die Prüfung einer frühzeitigen Absage von Veranstaltungen mit ein. Bitte bedenkt dies bei eurer Planung.

Um nachweisen zu können, dass Ihr alles getan habt, was in eurer Macht stand, solltet Ihr alles genau dokumentieren. Besonders wichtig sind die Antworten auf die Fragen:

  • Wann wurden Verträge geschlossen?
  • Welche Stornofristen gelten für den Vertrag?
  • Wann wurde warum entschieden, die Maßnahme abzusagen oder sie (noch) nicht abzusagen?

Die Dokumentation unterliegt keiner besonderen Form, muss aber im Falle einer Prüfung korrekt und für Dritte nachvollziehbar sein. Nähere Informationen erhaltet ihr hier über eine Handreichung des BDKJs.

Wir mussten eine Ferienfreizeit absagen, die eigentlich vom KJP gefördert werden sollte. Was passiert jetzt?

Für Maßnahmen, die eigentlich über den KJP abgerechnet worden wären, gibt es einen Erlass vom Landesministerium. Die KjG im Diözesanverband Münster hat diesen zusammengefasst. In dem Erlass steht:

  • Wenn eine Maßnahme aufgrund von Corona abgesagt wurde, gilt dies als „höhere Gewalt“ und es wird im Einzelfall geprüft, inwieweit Ausfallkosten gefördert werden können.
  • Die Ausfall- oder Stornokosten müssen unmittelbar mit dem Förderzweck zusammenhängen. Die Gründe, die dazu geführt haben, dass die Maßnahme nicht umgesetzt werden kann, sind zu dokumentieren.
  • Es gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. Daher sind alle Möglichkeiten einer kostenfreien oder kostengünstigen Stornierung in Anspruch zu nehmen, um den entstandenen finanziellen Schaden zu reduzieren bzw. absehbare Schäden zu vermeiden. Die Beachtung des Grundsatzes der Schadensminderungspflicht ist zu dokumentieren und von den Zuwendungsempfängern für eine Prüfung vorzuhalten.
  • Mögliche Ansprüche gegenüber (Reiserücktritts-)Versicherungen sind vorrangig geltend zu machen.

Solltet ihr eure Ferienfreizeit fristgerecht bei uns mit einem gestellten Förderantrag eingereicht haben, ist eine Förderung bei anfallenden Stornokosten möglich. Hierbei wird immer der Einzelfall geprüft. Bitte gebt uns Bescheid, wenn ihr euch für eine Absage entschieden habt. Rückfragen und Mitteilungen schickt bitte an info@kjg-paderborn.de.

Können wir ein alternatives Programm zur Ferienfreizeit aufstellen? (Regelung Sonderurlaub)

Ja – sehr gern! Versucht die Perspektive der Kinder und Jugendlichen einzufangen und überlegt, ob auch ein alternatives Programm unter den vorgegebenen Hygienevorschriften möglich sein kann. Unter den gegeben Umständen ist es nur gut und sinnvoll. Die Situation der Isolation in der Kernfamilie, ohne viel Kontakt zu Gleichaltrigen, ist auch für die Kinder und Jugendlichen nicht leicht. Darum – nur Mut! Eine Alternative ohne Übernachtung und lokal wäre denk- und durchführbar. Da Maßnahmen im Kontext der KjG als außerschulische Bildungsmaßnahmen gelten, ist ein alternatives Programm zur FFZ auch aktuell möglich. Natürlich unterliegen diese auch strikten Vorgaben:

  • Alle Teilnehmer*innen und ihre Eltern sind vorab über die Hygienemaßnahmen und -regelungen zu informieren.
  • Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmer*innen sind aktuell möglich, ohne ein spezielles Hygienekonzept. Mit einem gesonderten Hygienekonzept, was ihr eurem Gesundheitsamt vorlegen müsst, ist auch eine Veranstaltung mit über 100 Personen durchführbar. Bedenkt bitte, dass das Amt eine gewisse Vorlaufzeit für die Erarbeitung eures Antrags braucht.
  • Ausgeschlossen von Veranstaltung werden alle Teilnehmer*innen und Leiter*innen, die eine Atemwegsinfektionen haben oder Symptome einer solchen aufweisen.
  • Wichtig und neu: Eine Rückverfolgung muss gewährleistet sein. Alle Teilnehmer*innen und Leiter*innen einer Maßnahme müssen einwilligen, dass ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) von den Leiter*innen der Veranstaltung erfasst und mindestens 4 Wochen lang gespeichert werden. So kann im Krankheitsfall rekonstruiert werden, wer wann mit wem in Kontakt kam. Diese Listen sind vor Einsicht Dritter zu schützen und nach Ablauf der 4 Wochen umgehend zu vernichten.
  • Bildung von Bezugsgruppen: Wenn ihr über 15 Teilnehmer*innen bei eurer Maßnahme begleitet müsst ihr so genannte Bezugsgruppen bilden. Kleinere Trupps von bis zu 10 Personen, die über die gesamte, auch mehrtägige, Maßnahme bestehen bleiben. In der Anzahl 1o Personen sind Leiter*innen mit einzurechnen! Bitte haltet die Konstellation eurer Bezugsgruppen in den erhobenen Daten zur Rückverfolgung fest. Fahrten , z.B. mit dem Auto, sind auch nur in dieser Gruppe zu unternehmen. Auf den Abstand und den möglichst wenigen Kontakt zwischen den jeweiligen Bezugsgruppen ist zu achten. Wenn dies nicht zu gewährleisten ist, ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes vorgeschrieben. Nur Kinder vor Schuleintritt sind hiervon befreit. Alle (Teilnehmer*innen und Leiter*innen)  sollten bei einer alternativen FFZ-Veranstaltung einen Mundschutz parat haben! 
  • Ein Mindestabstand von 1,5 m muss permanent gewährleistet sein. Der direkte Körperkontakt ist auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Verpflegung darf nicht als Buffet ausgegeben werden, sondern nur am Tisch (keine offenen Töpfe, etc.). Das gleiche gilt für Getränke: diese dürfen nur in geschlossenen Flaschen ausgegeben werden. Sinnvollerweise sollten diese mit Namen, o.ä. markiert sein, damit jede*r Teilnehmer*in nur aus ihrer Flasche trinkt. Alle Utensilien (Geschirr, Besteck, Becher, etc.) müssten desinfizierend bei 60° gewaschen werden.
  • Alle Maßnahmen zur Hygiene (Händewaschen, Desinfektion von Händen, Tischen, Materialien, etc.) sind zu gewährleisten.

Wichtig: Generell gelten die Vorschriften eurer lokalen Ordnungsämter und dem zuständigen Träger der Einrichtung, wo eure Maßnahmen stattfinden! Im Fall des Pfarrheims ist solltet ihr mit dem jeweiligen Kirchenvorstand genau absprechen, ob und wie eine Belegung unter welchen Hygienevorschriften möglich ist.

Sonderurlaub kann auch für diese alternativen Maßnahmen genommen und mit den gleichen Formblättern beantragt werden. Der aktuell schon beantragte Sonderurlaub kann hierfür übernommen, oder auch geändert werden. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die Frist zur Beantragung des Sonderurlaubs von ursprünglich 6 auf 2 Wochen runtergesetzt. Weitere Informationen vom BDKJ dazu findet ihr hier.

Wenn ihr euren Sonderurlaub ändern müsst oder wollt, da eure FFZ ursprünglich an einem anderen Termin und zu einer anderen Zeit angesetzt war, als eure Alternative, müsst ihr dies eurem Arbeitgeber formlos mitteilen. Zusätzlich müsst ihr allerdings aufgrund der Situation auch eine Mail an den BDKJ (sonderurlaub@bdkj-paderborn.de) schicken und dort eure Änderungen angeben!

Auch eine Förderung durch den KJP ist  möglich. Wenn ihr Fragen hierzu habt meldet euch bitte in unserem Büro, telefonisch oder unter info@kjg-paderborn.de

Wie vorhin bereits erwähnt haben wir uns einer Online-Sammlung zur FFZ@home der NRW-Bistümer angeschlossen.  Zur Sammlung kommt ihr hier. Wenn ihr selbst bereits gute Ideen habt, die ihr für alle zur Verfügung stellen möchtet, meldet euch bitte bei Martin. Er stellt diese dann ins Padlet ein. Die Plattform lebt von einem gegenseitigen Austausch – für eure Mithilfe wären wir euch sehr dankbar!

Wie kann ich mich momentan fortbilden?

Auch unsere Ausbildungskurse und die Juleica-Kurse in den Osterferien müssen und mussten ausfallen. Einige Fortbildungsthemen sind auch online mögliche. Melde dich doch für eine AvPC (Ausbildung vorm PC) an! Hier findet ihr die aktuellen Angebote und das Anmeldeformular.
Leider werden so voraussichtlich keine Präventionsschulungen stattfinden können. Auffrischungsschulungen im Bereich Prävention sind unter konkreten Themen in Absprache möglich. Falls ihr eine Auffrischungsschulung benötigt, meldet euch bitte bei unserem Referenten Stefan.

Die Juleica wird bis zum 31.12. automatisch verlängert. Derzeit wird noch daran gearbeitet ein Verfahren zu entwickeln, um dies im Online-Antragsverfahren sichtbar zu machen und euch als Jugendleiter*innen eine Bestätigung für die verlängerte Zeit zur Verfügung zu stellen.

Findet die Diözesankonferenz statt?

Noch sind wir optimistisch, dass wir uns vom 25.-27.9.2020 im Jugendhof Pallottihaus Lennestadt sehen werden. Sollte das nicht klappen, informieren wir euch rechtzeitig.

Sollte eure Bezirkskonferenz bis dahin noch nicht stattgefunden haben, sind weiterhin die Delegierten des letzten Jahres delegiert.

Eigentlich ist mein Amt in der Pfarr-/Bezirksleitung/etc. ausgelaufen. Was passiert, wenn ich jetzt nicht neu gewählt werde?

Aktuell dürfen Vereinsversammlungen digital tagen, sofern die Satzung das nicht ausdrücklich untersagt. Somit können Entlastungen des Vorstands und Neuwahlen auch digital erfolgen. Beschlüsse können durch Abgabe schriftlicher Stimmen gefasst werden.  Ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder ist gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden und mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde. Darüber hinaus bleiben Vorstandsmitglieder auch über ihre eigentliche Amtszeit hinaus im Amt bis zur Abbestellung oder bis zur Bestellung eines Nachfolgers. Diese Änderung ist bis zum 31.12.2020 gültig.

Wo kann ich mehr Infos bekommen?

Aktuell ändert sich die Lage recht zügig. Wir versuchen, dieses FAQ stets auf dem Laufenden zu halten. Generell gilt aber leider auch, dass wir nicht auf alle Detailfragen eine Antwort haben. Prüft bitte auch immer die lokale rechtliche Lage über eure Ordnungsämter. Eine ausführliche Auflistung von Fragen und Antworten des Landesjugendrings, Stand 04.06., findet ihr hier.

Darüber hinaus findet ihr hier die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO), die am 30.05. beschlossen wurde und bis zum 15.06. gilt.

Grundsätzlich gilt, dass sich natürlich weiterhin alle an die Diözesanstelle für Rückfragen, Sorgen, Ängste oder Problemen richten können. Scheut euch also bitte nicht! Nicht immer ist bei uns direkt die Antwort parat, da die Situation komplex ist, aber wir werden uns um alle Anfragen kümmern.

Corona-Sprechstunden finden aktuell nicht mehr statt. Ihr könnt euch aber bei Fragen jederzeit bei unseren Referent*innen oder im Büro melden!

Wie erreiche ich die Diözesanstelle?

Aktuell erreichst du uns über die bekannten Wege. Selten sind wir noch gelegentlich im Homeoffice, aber du wirst immer eine*n Ansprechpartner*in finden. Hier kommst du zu unserem Kontakt.