Corona_FAQ

Die Situation um Covid-19 stellt uns alle vor große Herausforderungen. Was die Umstellung für uns im KjG-Diözesanverband Paderborn bedeutet, welche Richtlinien damit einhergehen, findet ihr hier. Dieses FAQ soll keine abgeschlossene Datenbank sein, sondern sie wird sich permanent weiterentwickeln.
Auch wir lernen in dieser speziellen Situation ständig dazu. Scheut euch nicht und schreibt uns direkt mit euren Fragen, Sorgen, Rückmeldungen an unsere Referentin Franziska.
Wir sammeln und beantworten eure Mails – finden wir gemeinsam Antworten!

 ‘Corona’-Sprechstunden finden aktuell aufgrund der geringen Teilnehmer*innenzahlen nicht mehr statt.
Ihr könnt euch aber bei Fragen jederzeit bei unseren Referent*innen oder im Büro melden!

Sind Präsenz- Ferienangebote in den Sommerferien möglich?

Seit dem 28.05.21 gilt für das Land NRW eine neue CoronaSchutzverordnung. Diese ist bis zum 24.06.21 gültig und beinhaltet ein dreistufiges Modell, in dem Regelungen bei unterschiedlichen Inzidenzlagen auch für Angebote/ Ferienangebote in der Kinder- und Jugendarbeit beschrieben werden.

Da diese Verordnung vor Beginn der Sommerferien endet, haben die enthaltenden Beschlüsse noch keine Gültigkeit und rechtliche Verbindlichkeit für Ferienangebote in den Sommerferien. Wir werden euch Ende Juni hier und per Mail nochmal über mögliche Veränderungen in der Corona Schutzverordnung informieren.

Wichtig ist bei allen Veranstaltungen, die geplant werden, die Erstellung und Einhaltung eines Hygienekonzeptes. Untenstehend findet ihr ein Muster für die Erstellung eines Hygienekonzeptes, das ihr gerne verwenden könnt.

Aufgrund der aktuellen Lage und der Entwicklung der Inzidenz-Werte sehen wir in ihnen eine gute Grundlage, auf der Angebote in den Sommerferien weiter geplant werden können.

Darüberhinaus könnt ihr euch natürlich auch weiterhin virtuell treffen. Hier kommst du zu unserer Ideensammlung für KjG@Home. Dort findest du immer wieder neue Ideen. Außerdem gibt es hier eine Handreichung des BDKJ zur digitalen Jugendarbeit.

Darüber hinaus haben die KjG-Diözesanverbände Köln und Essen über Pedlet begonnen, Impulse, Methoden, Ideen für eine alternative FFZ zu sammeln. Wir Paderborner haben uns ihnen angeschlossen. Darüberhinaus gibt es ein Pedlet für Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn in dem sich ebenfalls Ideen und Methoden für eine alternative Ferienfreizeit finden lassen. Zu den Pedlets kommt ihr hier. Wenn ihr selbst bereits gute Ideen habt, die ihr für alle zur Verfügung stellen möchtet, meldet euch bitte bei Franziska. Sie stellt diese dann ins Pedlet ein. Die Plattform lebt von einem gegenseitigen Austausch – für eure Mithilfe wären wir euch sehr dankbar!

Wo bekomme ich verlässliche Informationen zu aktuellen Inzidenzwerten?

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht die aktuellen Inzidenzwerte unter www.rki.de/inzidenzen.

Wie grenzen sich die drei Inzidenzstufen voneinander ab?

Inzidenzstufe 1: Gemeinden und kreisfreie Städte mit einer 7- Tages- Inzidenz von unter 35

Inzidenzstufe 2: Gemeinden und kreisfreie Städte mit einer 7 Tages- Inzidenz von unter 50

Inzidenzstufe 3: Gemeinden und kreisfreie Städte mit einer 7 Tages- Inzidenz von unter 100

Ab wann gehört ein Kreis zu einer höheren Inzidenzstufe?

Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert in einem Kreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag.
(Bsp.: Ein Kreis gehört zur Inzidenzstufe 2. Am 01.06 steigt der Inzidenzwert von 50 auf 60 an und bleibt bis zum 03.06 bei 60. Dann gehört dieser Kreis ab dem 05.06 zur Inzidenzstufe 3)

Ab wann gehört ein Kreis zu einer niedrigeren Inzidenzstufe?

Die Zuordnung zu einer niedrigen Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert in einem Kreis an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag.

Was ist ein Coronatest?

Aktuell gibt es zwei Varianten der vorsorglichen Überprüfung auf das Coronavirus, die durch das RKI und das BfArM für die Testung zulässig sind. Zum einen, der „Selbsttest für Laien“ der immer mehr Anerkennung findet sowie den Antigentest nach §1 Satz 1 Coronavirus Testverordnung (professionelle Anwendung). Darüber hinaus liefern PCR-Tests (Auswertung im Labor) die größtmögliche Sicherheit. Im Folgenden wird zwischen den folgenden, für die Durchführung des Zeltlagers relevanten Testvarianten unterschieden:

  • Selbsttest vor Ort (kennen Schüler:innen bereits aus dem Schulbetrieb, Dauer bis Ergebnis ca. 15 Min.)
  • professioneller Schnelltest (wie beim Hausarzt / Testzentrum, Dauer bis Ergebnis ca. 15 Min.). Die Teilnehmer*innen bringen dann ein negatives schriftliches Testergebnis mit zur Veranstaltung

laborbestätigter Test (Dauer bis Ergebnis, ca.48 Stunden)

Was dürfen wir im Rahmen von Kinder- und Jugendarbeit in Gemeinden, die der Inzidenzstufe 3 angehören?
  • Angebote im Freien in festen Gruppen von bis zu 20 jungen Menschen einschließlich der Begleitpersonen bei sichergestellter einfacher Rückvervolgbarkeit. Teilnehmer*innen und Leiter*innen über 14 Jahren benötigen einen Negativtestnachweis.
  • Angebote in geschlossenen Räumen in festen Gruppen von bis zu 10 jungen Menschen einschließlich der Begleitpersonen mit Negativtestnachweis (für alle Teilnehmer*innen und Leiter*innen!) sowie sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit.
  • Ferienangebote vor Ort (=offene Veranstaltungen/Alternativprogramme) mit täglich wechselnden Gruppen, wenn dabei alle Teilnehmenden einschließlich der Leiter*innen täglich vor Beginn des Angebots einen negativen Coronatest haben.
  • Ferienangebote vor Ort (=offene Veranstaltungen/Alternativprogramme) mit immer den selbe Teilnehmer*innen. Die Teilnehmenden müssen für die gesamte Zeit in festen Gruppen von maximal 20 Menschen eingeteilt werden. Alle teilnehmenden Personen müssen am ersten Tag und dann alle drei Tage einen negativen Coronatest haben. Zusätzlich muss die Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden. In Bereichen, in denen mehrere Gruppen zusammenkommen gibt es eine Maskenpflicht (medizinische Masken) und es müssen die Mindestabstände eingehalten werden.
  • Ferienfreizeiten mit max. 50 Personen oder mit einer fersten Aufteilung in Gruppen von höchstens 25 Personen. Alle Teilnehmer*innen und Leiter*innen müssen zu Beginn der Reise über einen Negativtestnachweis verfügen und während der Reise mindestens zweimal wöchentlich einen Coronatest vornehmen.

Bei allen diesen erlaubten Veranstaltungen gilt:

Finden die Angebote in geschlossenen Räumen statt, ist ab einer Anzahl von 5 gleichzeitig anwesenden Personen eine medizinische Maske zu tragen.

Was dürfen wir im Rahmen von Kinder-und Jugendarbeit in Gemeinden, die der Inzidenzstufe 2 angehören?
  • Angebote im Freien in festen Gruppen von bis zu 30 jungen Menschen einschließlich der Begleitpersonen bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit. Teilnehmer*innen und Leiter*innen über 14 Jahren benötigen einen Negativtestnachweis.
  • Angebote in geschlossenen Räumen in festen Gruppen von bis zu 20 jungen Menschen einschließlich der Begleitpersonen mit Negativtestnachweis (für alle Teilnehmer*innen und Leiter*innen!) sowie sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit.
  • Ferienangebote vor Ort (=offene Veranstaltungen/Alternativprogramme) mit täglich wechselnden Gruppen, wenn dabei alle Teilnehmenden einschließlich der Leiter*innen täglich vor Beginn des Angebots einen negativen Coronatest haben.
  • Ferienangebote vor Ort (=offene Veranstaltungen/Alternativprogramme) mit immer den selbe Teilnehmer*innen. Die Teilnehmenden müssen für die gesamte Zeit in festen Gruppen von maximal 20 Menschen eingeteilt werden. Alle teilnehmenden Personen müssen am ersten Tag und dann alle drei Tage einen negativen Coronatest haben. Zusätzlich muss die Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden. In Bereichen, in denen mehrere Gruppen zusammenkommen gibt es eine Maskenpflicht (medizinische Masken) und es müssen die Mindestabstände eingehalten werden.
  • Ferienfreizeiten mit max. 50 Personen oder mit einer fersten Aufteilung in Gruppen von höchstens 25 Personen. Alle Teilnehmer*innen und Leiter*innen müssen zu Beginn der Reise über einen Negativtestnachweis verfügen und während der Reise mindestens zweimal wöchentlich einen Coronatest vornehmen.

Bei allen diesen erlaubten Veranstaltungen gilt:

Finden die Angebote in geschlossenen Räumen statt, ist ab einer Anzahl von 21 gleichzeitig anwesenden Personen eine medizinische Maske zu tragen.

Was dürfen wir im Rahmen von Kinder- und Jugendarbeit in Gemeinden, die der Inzidenzstufe 1 angehören?
  • Angebote im Freien in festen Gruppen von bis zu 50 jungen Menschen einschließlich der Begleitpersonen bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit. Ein Negativtestnachweis ist nicht nötig.
  • Angebote in geschlossenen Räumen in festen Gruppen von bis zu 30 jungen Menschen einschließlich der sowie sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit. Ein Negativtestnachweis ist nicht nötig.
  • Ferienangebote vor Ort (=offene Veranstaltungen/Alternativprogramme) mit täglich wechselnden Gruppen, wenn dabei alle Teilnehmenden einschließlich der Leiter*innen täglich vor Beginn des Angebots einen negativen Coronatest haben.
  • Ferienangebote vor Ort (=offene Veranstaltungen/Alternativprogramme) mit immer den selbe Teilnehmer*innen. Die Teilnehmenden müssen für die gesamte Zeit in festen Gruppen von maximal 20 Menschen eingeteilt werden. Alle teilnehmenden Personen müssen am ersten Tag und dann alle drei Tage einen negativen Coronatest haben. Zusätzlich muss die Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden. In Bereichen, in denen mehrere Gruppen zusammenkommen gibt es eine Maskenpflicht (medizinische Masken) und es müssen die Mindestabstände eingehalten werden.
  • Ferienfreizeiten mit max. 50 Personen oder mit einer fersten Aufteilung in Gruppen von höchstens 25 Personen. Alle Teilnehmer*innen und Leiter*innen müssen zu Beginn der Reise über einen Negativtestnachweis verfügen und während der Reise mindestens zweimal wöchentlich einen Coronatest vornehmen.

Bei allen diesen erlaubten Veranstaltungen gilt:

Finden die Angebote in geschlossenen Räumen statt, ist ab einer Anzahl von 21 gleichzeitig anwesenden Personen eine medizinische Maske zu tragen.

Was gilt für Gemeinden, die einen Inzidenzwert von über 100 haben?

In Gemeinden mit einer Inzidenz von über 100 gelten die Regeln der Bundesnotbremse. Laut dieser sind alle Angebote der Kinder- und Jugendarbeit verboten.

Was müssen wir bezüglich der Bundesnotbremse beachten?

Die Bundesnotbremse gilt nun doch für alle Angebote der Kinder- und Jugendförderung und damit auch für eure geplanten Ferienfreizeiten.

Konkret bedeutet dies:

Gruppenangebote in Regionen, die an drei aufeinander folgenden Tagen eine 7-Tages-Inzidenz von 165 überschreiten, ab dem übernächsten Tag nicht mehr als Präsenzangebote stattfinden dürfen.

Bis zu einem Inzidenzwert von 165 bleiben die Angebote, die die CoronaSchVO Nordrhein-Westfalens zulässt, weiter zulässig, müssen aber in der Gestaltung infektionssicher sein. Es ist also auf ein mehr an Raum und Abstand zu achten.

Derzeit sind aber Ferienfreizeiten noch komplett verboten. Sobald diese wieder erlaubt sind, werden wir euch schnellstmöglich Bescheid geben.

Müssen vollständig immunisierte oder nachweislich genesene Personen einen Negativtest vorlegen oder einen beaufsichtigten Coronaselbsttest bzw. einen Schnelltest durchführen? Müssen vollständig immunisierte oder nachweislich genesene Personen in der Zählung der Gruppengröße berücksichtigt werden?

Nein, vollständig immunisierte Personen oder nachweislich genesene Personen müssen weder einen Negativtest vorlegen oder einen Coronaselbsttest durchführen, noch müssen sie bei der Zählung der Personenanzahl berücksichtigt werden.

Wie alt darf ein Negativtest sein?

Die Testvornahme darf zu Beginn des Angebots höchstens 48 Stunden zurückliegen.

Über einem Inzidenzwert von 100 greift die „Bundesnotbremse“ (§ 28b IfSG) und die Testvornahme darf höchstens 24 Stunden zurückliegen

Ist es möglich auf die Ergebnisse der Schultestungen zurückzugreifen, damit junge Menschen an Angeboten der Jugendförderung mit Testnachweis teilnehmen können?

Ja. Den Schüler*innen ist auf Verlangen von der Schule ein Nachweis über das Ergebnis der Schultestung auszustellen. Dieser Nachweis gilt auch für Angebote der Jugendförderung als Negativnachweis.

Welche Behörde ist vor Ort zuständig?

Für alle Fragen rund um Corona, dem Hygienekonzept und Coronatests sind die Gemeinde- bzw. Stadtverwaltungen, insbesondere die jeweiligen Ordnungsämter zuständig.

Wie lange gelten die derzeitigen Regeln?

Die aktuelle Fassung der CoronaSchVO gilt bis zum 24.06.2021.

Da die Corona-Schutzverordnung somit bereits vor Beginn der Sommerferien außer Kraft tritt, sind die Regelungen für Ferienangebote und Ferienreisen auch nur bis dahin verbindlich. Aufgrund der aktuellen Lage und der Entwicklung der Inzidenz-Werte sehen wir in ihnen dennoch eine gute Grundlage, auf der Angebote in den Sommerferien weiter geplant werden können.

Können wir Versammlungen online stattfinden lassen?

Ja. Auch Mitgliederversammlungen und Bezirkskonferenzen oder ähnliche Veranstaltungen dürfen momentan online stattfinden, solange es die Satzung eurer Pfarrgemeinschaft nicht direkt ausschließt. Die Satzung des DV ermöglicht solche Online-Konferenzen.

Solltet ihr über eine digitale Mitgliederversammlung nachdenken, meldet euch doch einfach bei uns im Büro.
Wir unterstützen euch gerne bei der Durchführung. Z.B. haben wir eine OpenSlides Lizenz mit der digitale Wahlen und digitale Antragsabstimmungen durchgeführt werden können.

Eigentlich ist mein Amt in der Pfarr-/Bezirksleitung/etc. ausgelaufen. Was passiert, wenn jetzt nicht neu gewählt wird?

Aktuell dürfen Vereinsversammlungen digital tagen, sofern die Satzung das nicht ausdrücklich untersagt. Somit können Entlastungen des Vorstands und Neuwahlen auch digital erfolgen. Beschlüsse können durch Abgabe schriftlicher Stimmen gefasst werden.  Ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder ist gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden und mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde. Darüber hinaus bleiben Vorstandsmitglieder auch über ihre eigentliche Amtszeit hinaus im Amt bis zur Abbestellung oder bis zur Bestellung eines Nachfolgers.

Solltet ihr über eine digitale Mitgliederversammlung nachdenken, meldet euch doch einfach bei uns im Büro.
Wir unterstützen euch gerne bei der Durchführung. Z.B. haben wir eine OpenSlides Lizenz mit der digitale Wahlen und digitale Antragsabstimmungen durchgeführt werden können.

Wir mussten unsere Ferienfreizeit absagen und machen uns Sorgen um unsere Finanzen. Was können wir tun?

Auch in diesem Jahr könnt Ihr wieder eine Förderung beantragen, wenn Ihr eure Ferienfreizeit absagen müsst und euch dadurch Stornokosten entstehen.

Die diesjährigen Regelungen hierfür sind sehr ähnlich zu denen aus dem letzten Jahr.

Es besteht weiterhin die Schadensminderungspflicht, ebenso können in Präsenz geplante Maßnahmen digital durchgeführt werden.

Somit könnt Ihr vielleicht etwas beruhigter in die Planung der diesjährigen Freizeiten starten.

Sobald Ihr eine Veranstaltung absagen müsst, sagt uns bitte immer kurz Bescheid. Dann schauen wir gemeinsam was zu tun ist.

Wir mussten eine Ferienfreizeit absagen, die eigentlich vom KJP gefördert werden sollte. Was passiert jetzt?

Für Maßnahmen, die eigentlich über den KJP abgerechnet worden wären, gibt es einen Erlass vom Landesministerium. Die KjG im Diözesanverband Münster hat diesen zusammengefasst. In dem Erlass steht:

  • Wenn eine Maßnahme aufgrund von Corona abgesagt wurde, gilt dies als „höhere Gewalt“ und es wird im Einzelfall geprüft, inwieweit Ausfallkosten gefördert werden können.
  • Die Ausfall- oder Stornokosten müssen unmittelbar mit dem Förderzweck zusammenhängen. Die Gründe, die dazu geführt haben, dass die Maßnahme nicht umgesetzt werden kann, sind zu dokumentieren.
  • Es gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. Daher sind alle Möglichkeiten einer kostenfreien oder kostengünstigen Stornierung in Anspruch zu nehmen, um den entstandenen finanziellen Schaden zu reduzieren bzw. absehbare Schäden zu vermeiden. Die Beachtung des Grundsatzes der Schadensminderungspflicht ist zu dokumentieren und von den Zuwendungsempfängern für eine Prüfung vorzuhalten.
  • Mögliche Ansprüche gegenüber (Reiserücktritts-)Versicherungen sind vorrangig geltend zu machen.

Auch in diesem Jahr 2021 könnt Ihr wieder eine Förderung beantragen, wenn Ihr eure Ferienfreizeit absagen müsst und euch dadurch Stornokosten entstehen.

Die diesjährigen Regelungen hierfür sind sehr ähnlich zu denen aus dem letzten Jahr.

Es besteht weiterhin die Schadensminderungspflicht, ebenso können in Präsenz geplante Maßnahmen digital durchgeführt werden.

Solltet ihr eure Ferienfreizeit fristgerecht bei uns mit einem gestellten Förderantrag eingereicht haben, ist eine Förderung bei anfallenden Stornokosten möglich. Hierbei wird immer der Einzelfall geprüft. Bitte gebt uns Bescheid, wenn ihr euch für eine Absage entschieden habt. Rückfragen und Mitteilungen schickt bitte an info@kjg-paderborn.de.

Können wir ein alternatives Programm zur Ferienfreizeit aufstellen?

Ja – sehr gern! Versucht die Perspektive der Kinder und Jugendlichen einzufangen und überlegt, ob auch ein alternatives Programm unter den vorgegebenen Hygienevorschriften möglich sein kann. Unter den gegeben Umständen ist es nur gut und sinnvoll. Die Situation der Isolation in der Kernfamilie, ohne viel Kontakt zu Gleichaltrigen, ist auch für die Kinder und Jugendlichen nicht leicht. Darum – nur Mut! Eine Alternative ohne Übernachtung und lokal wäre denk- und durchführbar. Da Maßnahmen im Kontext der KjG als außerschulische Bildungsmaßnahmen gelten, ist ein alternatives Programm zur FFZ auch aktuell möglich.

Wichtig: Generell gelten die Vorschriften eurer lokalen Ordnungsämter und dem zuständigen Träger der Einrichtung, wo eure Maßnahmen stattfinden! Im Fall des Pfarrheims ist solltet ihr mit dem jeweiligen Kirchenvorstand genau absprechen, ob und wie eine Belegung unter welchen Hygienevorschriften möglich ist.

Sonderurlaub kann auch für diese alternativen Maßnahmen genommen und mit den gleichen Formblättern beantragt werden. Der aktuell schon beantragte Sonderurlaub kann hierfür übernommen, oder auch geändert werden. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die Frist zur Beantragung des Sonderurlaubs von ursprünglich 6 auf 2 Wochen runtergesetzt. Weitere Informationen vom BDKJ dazu findet ihr hier.

Wenn ihr euren Sonderurlaub ändern müsst oder wollt, da eure FFZ ursprünglich an einem anderen Termin und zu einer anderen Zeit angesetzt war, als eure Alternative, müsst ihr dies eurem Arbeitgeber formlos mitteilen. Zusätzlich müsst ihr allerdings aufgrund der Situation auch eine Mail an den BDKJ (sonderurlaub@bdkj-paderborn.de) schicken und dort eure Änderungen angeben! Die Regeln für den Sonderurlaub sind die selben wie im vergangenen Jahr.

Auch eine Förderung durch den KJP ist  möglich. Wenn ihr Fragen hierzu habt meldet euch bitte in unserem Büro, telefonisch oder unter info@kjg-paderborn.de

Wir haben uns einer Online-Sammlung zur FFZ@home der NRW-Bistümer angeschlossen. Zudem gibt es ein Pedlet für die Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn. Zu den Pedlets kommt ihr hier. Wenn ihr selbst bereits gute Ideen habt, die ihr für alle zur Verfügung stellen möchtet, meldet euch bitte bei Franziska. Sie stellt diese dann ins Pedlet ein. Die Plattform lebt von einem gegenseitigen Austausch – für eure Mithilfe wären wir euch sehr dankbar!

Kann ich für Ferienfreizeiten Sonderurlaub beantragen?

Der BDKJ hat die diesjährigen Regelungen für den Sonderurlaub ein wenig verändert. Hier findet ihr eine Übersicht über die Sonderregelungen.

Wie kann ich mich momentan fortbilden?

Auch unsere Ausbildungskurse und die Juleica-Kurse müssen und mussten teilweise ausfallen. Hier findet ihr die aktuellen Angebote und das Anmeldeformular.

Was passiert mit der Gültigkeit meiner Juleica- Karte, wenn diese bis zum 30.06.21 ausläuft?

Solltet ihr eine Juleica besitzen, welche zum 30.06.2021 auslaufen würde, könnt ihr euch über eine automatische Verlängerung freuen.

Für Karten, die bis zum 30.06.2021 ihre Gültigkeit verlieren würden (dies schließt auch die automatisch verlängerten Karten aus 2020 mit ein) gilt: Die Gültigkeit wird automatisch um 6 Monate verlängert. Anders als im Frühjahr ist das Gültigkeitsdatum damit für jede Karte individuell, ausgehend von ihrer bisherigen Gültigkeit. (Die Gültigkeit der Karten, welche bereits 2020 ausgelaufen wären, endet somit am 30.06.2021.)

Findet die Diözesankonferenz statt?

Noch sind wir optimistisch, dass wir uns vom 25.-27.9.2020 im Jugendhof Pallottihaus Lennestadt sehen werden. Sollte das nicht klappen, informieren wir euch rechtzeitig.

Sollte eure Bezirkskonferenz bis dahin noch nicht stattgefunden haben, sind weiterhin die Delegierten des letzten Jahres delegiert.

Wo kann ich mehr Infos bekommen?

Aktuell ändert sich die Lage recht zügig. Wir versuchen, dieses FAQ stets auf dem Laufenden zu halten. Generell gilt aber leider auch, dass wir nicht auf alle Detailfragen eine Antwort haben. Prüft bitte auch immer die lokale rechtliche Lage über eure Ordnungsämter.

Eine ausführliche Auflistung von Fragen und Antworten des Landesjugendrings, findet ihr hier.

Darüber hinaus findet ihr hier die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO).

Grundsätzlich gilt, dass sich natürlich weiterhin alle an die Diözesanstelle für Rückfragen, Sorgen, Ängste oder Problemen richten können. Scheut euch also bitte nicht! Nicht immer ist bei uns direkt die Antwort parat, da die Situation komplex ist, aber wir werden uns um alle Anfragen kümmern.

Corona-Sprechstunden finden aktuell nicht mehr statt. Ihr könnt euch aber bei Fragen jederzeit bei unseren Referent*innen oder im Büro melden!

Wie erreiche ich die Diözesanstelle?

Aktuell erreichst du uns über die bekannten Wege. Selten sind wir noch gelegentlich im Homeoffice, aber du wirst immer eine*n Ansprechpartner*in finden. Hier kommst du zu unserem Kontakt.