Geschlechtergerechte Sprachreglung beim KjG-Diözesanverband Paderborn

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: Dieses Sternchen*
Es taucht ab jetzt nämlich überall auf. Du fragst dich, was das Sternchen* zu bedeuten hat?

Mit diesem Sternchen* macht der KjG-Diözesanverband Paderborn in seiner Kommunikation auf die Vielfalt, die es an Geschlechtern gibt, aufmerksam.

Der Diözesanausschuss hat sich nämlich in diesem Monat noch einmal näher mit Geschlechtervielfalt in Bezug auf Sprache beschäftigt.
Geschlechtervielfalt und Gender Mainstreaming sind dem KjG-Diözesanverband Paderborn keineswegs fremd, denn die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen, Frauen und Männern und anderer Geschlechter bildet schon lange eine der Grundlagen des Handelns in der KjG. Die KjG steht ein für eine geschlechtergerechte Gesellschaft und arbeitet aktiv daran, Geschlechterhierarchien und traditionelle Rollenmodelle abzubauen.

Oft stecken auch in der Sprache, sowohl in Wort als auch in der Schrift verdeckte, geschlechterbezogene Diskriminierungen, die vielleicht erst gar nicht so bewusst wahrgenommen werden und vielleicht auch erst auf einem zweiten Blick als verdeckte Diskriminierungen auffallen. Achte doch einfach mal beim Lesen eines Textes ganz bewusst darauf: Wie oft wird in Texten einfach die männliche Form der Einfachheit benutzt? Wenn es gut läuft, findest du manchmal vielleicht sogar schon Doppelnennungen oder Paarbegriffe wie Kolleginnen oder Kollegen. Das ist schon gut, aber schließt immer noch nicht alle mit ein.

Aus diesem Grund hat der Diözesanausschuss beschlossen, für eine geschlechtergerechte Sprache einzustehen. Mit dem Verwenden des Sternchens* können so zusätzlich auch die Menschen angesprochen werden, die sich nicht eindeutig zum männlichen oder weiblichen Geschlecht zuordnen oder zugeordnet werden wollen. Der KjG-Diözesanverband Paderborn kann mit dieser Form einer geschlechtersensiblen bzw. –gerechten Sprache gerecht werden. Durch das Sternchen* (z.B. KjGler*innen) oder auch durch eine geschlechtsneutrale Formulierung (z.B. Mitarbeitende) können sensibel und kreativ Geschlechtsstereotype durchbrochen werden.

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