Verband

Der Katholische junge Diözesanverband Paderborn e.V. (KjG DV) ist der starke Partner für alle KjGs im Erzbistum Paderborn. Dabei unterstützt er alle KjGlerinnen und KjGler, unabhängig eine Pfarrgemeinschaft oder Ortsgruppe selbstverantwortlich und eigenständig zu leiten. Fortbildungsangebote des Diözesanverbandes helfen den Jugendlichen vor Ort aktiv zu bleiben. Eine Versicherung bei allen Aktivitäten sichert sie zusätzlich ab. Darüber hinaus gibt der Diözesanverband in allen Dingen Hilfestellungen, sei es bei Finanzierung, Methoden, Spirituellen Angeboten oder Sonstigem. Der Diözesanverband vertritt darüber hinaus die Interessen aller Kinder und Jugendlichen in Kirche, Politik und Gesellschaft.

Was macht denn die KjG vor Ort genau?
In KjG-Pfarrgemeinschaften gibt es Ferienfreizeiten, Gruppenstunden für Kinder und Jugendliche, Freizeitaktionen und vieles mehr. Die KjG ist mit ihren Angeboten einer der größten konfessionellen Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen.

Und was sagen die Mitglieder selbst über ihren Verband? Wie wird KjG lebendig?
Anna, KjG St. Nikolaus, Olsberg: „KjG ist für mich Gemeinschaft. Ein Wir-Gefühl. Man lernt viele neue Leute in der Ortsgruppe, dem Bezirk und sogar der ganzen Diözese kennen. Zum Beispiel auf dem KjG-Ball, wo ich so viele Leute aus verschiedenen Pfarrgemeinschaften treffe.“
Valentin, KjG St. Michael, Ummeln: „Für mich ist das beste an der KjG, dass jeder und jede so willkommen ist, wie er und sie ist. Daraus ergibt sich eine bunte und vielfältige Gemeinschaft, in der man zusammen Spaß haben kann, in der sich Freundschaften bilden und in der man auch gemeinsam Gott erleben kann.“
So auch Laura aus der KjG St Nepumuk Hövelhof: „Besonders begeisternd finde ich zu sehen, was man gemeinsam erreichen kann und wie viele Menschen man glücklich machen kann. Es ist toll zu sehen, was durch Mühe, Teamwork und Herzblut entsteht!“

Du kannst die KjG vor Ort in einer KjG-Pfarrgemeinschaft erleben. Die KjG lebt von ihren Mitgliedern. Junge Menschen setzen sich demokratisch und jugendpolitisch für eine kinder- und jugendgerechte Kirche und Gesellschaft ein. Vor allem gestalten in der KjG junge Menschen eine junge Kirche vor Ort.

Patron der KjG ist der Humanist, Schriftsteller, Christ und Märtyrer Thomas Morus (*1478 †1535). Von ihm stammt der Satz: „Nie hätte ich daran gedacht, einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen wäre.“ Als Katholik setzte er sich für ein friedliches Miteinander der Menschen ein. In seinem bekanntesten Werk „Utopia“ beschreibt er seine Vorstellungen einer idealen Gesellschaft.
Besonders aufgrund seiner moralischen Standfestigkeit, die er schließlich mit dem Leben bezahlte, wird er heute als Vorbild und Märtyrer geehrt. Die Heiligsprechung erfolgte 1935, zu einer Zeit, als die Konflikte zwischen NS-Regime und katholischer Kirche durch Menschenrechtsverletzungen durch die Nationalsozialisten immer offenkundiger wurden. Am 31. Oktober 2000 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Patron der Regierenden und der Politiker und Politikerinnen. Sein Gedenktag ist der 22. Juni.

Überall, wo KjG sich regt und bewegt, taucht er auf: der Seelenbohrer. Aber seit wann gibt es ihn und wofür steht er überhaupt?
Man sieht ihn in Gruppenräumen, an Info-Ständen, auf Kursen und im Ferienlager. Es gibt kaum eine KjG-Gruppe, die ihn nicht auf T-Shirts, Tassen oder Handtücher druckt. Von daher ist der Seelenbohrer ein echter Dauerbrenner!Entworfen wurde unser KjG-Logo von Alfred Klever bereits 1967/68 für das Deutschlandtreffen der Katholischen Jungmännergemeinschaft und der Katholischen Frauenjugendgemeinschaft. Seit 1970, dem Jahr, in dem sich diese beiden Verbände zusammenschlossen, steht der Seelenbohrer für die KjG – die Katholische junge Gemeinde.

Der Seelenbohrer kann so erklärt werde:
Der Punkt in der Mitte bedeutet: Christus, die Frohe Botschaft, das Leben.
Der Balken, der sich um den Punkt bewegt, symbolisiert die Menschen, die aus ihrem Glauben heraus versuchen, sich den Problemen zu stellen und Antwort zu geben.
Der Pfeil deutet Dynamik an. Sich auf den Boden der Botschaft Christi zu stellen, heißt zugleich, vorwärts gehen und Ziele verfolgen.
Doch die „eine richtige“ Bedeutung für den Seelenbohrer gibt es nicht. So bleibt es jeder Person selbst überlassen, sich Gedanken dazu zu machen. Hier noch ein paar Kostproben:
„Die KjG ist wie ihr Seelenbohrer, von außen kantig und eckig, um Gesellschaft und Kirche anzustoßen; nach innen rund in ihrem Glauben an Gott, mit ihren Vorstellungen von einer gerechten Welt und mit ihrem Ziel, diese Vorstellungen zu verwirklichen.“
„Ein Pfeil von außen kommend kreist um ein Zentrum und stößt dann weiter nach außen. Das bedeutet: Ein Mensch nimmt Impulse von außen auf, er be- und verarbeitet sie und sendet sie dann wieder nach außen, z.B. indem er darauf reagiert.“

Manchmal, so behaupten jedenfalls böse Zungen, soll allerdings auch diese scherzhafte Auslegung des Zeichens zutreffen: Immer um den heißen Brei herumreden und wenn es dann darauf ankommt, haarscharf an der Sache vorbeizielen.

Neues Design für den Seelenbohrer
Seit dem Jahr 2016 benutzt der KjG Diözesanverband Paderborn den Seelenbohrer aus dem bundesweiten Corporate Design. Er wurde aus seinem Rahmen befreit und kann nun auch allein an prominenter Stelle stehen.