Gemeinsam gegen Corona Bild

Corona-Pandemie

Liebe KjGler*innen,

Die Situation um Covid-19 stellt uns alle vor große Herausforderungen. Was die Umstellung für uns im KjG-Diözesanverband Paderborn bedeutet, welche Richtlinien damit einhergehen, findet ihr hier. Dieses FAQ wird ständig an die aktuell geltenden Regelungen angepasst.

Auch wir lernen in dieser speziellen Situation ständig dazu. Scheut euch nicht und schreibt direkt mit euren Fragen, Sorgen, Rückmeldungen an unsere Diözesanstelle.
Wir sammeln und beantworten eure Mails – finden wir gemeinsam Antworten!

Mit besten Grüßen, eure Diözesanleitung
Franzi, Svenja, Niklas, Johanna und David


Das Corona-FAQ

Was sind die aktuellen Regelungen für Jugendarbeit?

Jugendarbeit ist weiterhin erlaubt. § 4 Abs. 2 Nrn. 1,6 und 8 besagen, dass Bildung und Freizeitgestaltung unter 2G erlaubt sind. Hierunter fallen unsere Angebote. § 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 sagt, dass Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre von der 2G-Regelung ausgenommen sind, und § 4 Abs. 4, dass Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und andere vergleichbare Personen auch bei 2G-Angeboten nur 3G erfüllen müssen. Für Angebote für Kinder und Jugendliche mit sozialer oder individueller Benachteiligung gilt lt. § 4 Abs. 1 Nr. 3 nur 3G. Die Frage, welche Personen unter den Begriff „sozial oder individuell Benachteiligte“ fallen, ist ungeklärt. Wahrscheinlich wird die nächste Infomail hierauf eine Antwort geben. Alle Schüler*innen bis einschl. 15 Jahre zählen weiterhin als getestet.

Während der Zeitspanne 27.12.2021 bis einschließlich 09.01.2022 müssen Schüler*innen über ein nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen, um an Maßnahmen der Jugendarbeit teilnehmen zu können (vgl. § 2 Abs. 8a Satz 1 CoronaSchVO).

Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Fazit: Alle Veranstaltungen der Jugendarbeit sind mit 3G möglich, nur Jugendliche ab 16 Jahren ohne Benachteiligung müssen 2G vorweisen. 

Der Betrieb von öffentlichen Tanzveranstaltungen, privaten Tanz- und Diskopartys und ähnlichem ist untersagt.

Was muss bei Kinder- und Jugenderholungsfahrten beachtet werden?

Kinder- und Jugenderholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe dürfen nur noch von immunisierten oder getesteten Personen in Anspruch genommen, besucht oder als Teilnehmende ausgeübt werden. Wobei von nicht immunisierten Personen bei der Anreise und erneut nach jeweils weiteren vier Tagen ein negativer Testnachweis vorzulegen oder ein gemeinsamer beaufsichtigter Selbsttest durchzuführen ist.

Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen bei allen Maßnahmen zusätzlich eine Absicherung aller Beteiligten durch Tests (bescheinigter Schnelltests oder Selbsttest).

Wo bekomme ich verlässliche Informationen zu aktuellen Inzidenzwerten?

Unter www.mags.nrw werden täglich die aktuellen Inzidenzwerte veröffentlicht.

Wie lange gelten die derzeitigen Regeln?

Die aktuelle Fassung der CoronaSchVO wurde verlängert und gilt nun seit dem 24.11.21 bis zum 12.01.2022.

Was müssen wir bezüglich der Dokumentation von Testergebnissen und Impfnachweisen beachten?

Wenn ihr euch dazu entschieden habt, vor Ort Tests durchzuführen, müsst ihr die Teilnehmer*innen bei der Durchführung der Tests beaufsichtigen. Die Durchführung beaufsichtigter Selbsttests darf nur durch entsprechend geschultes "Personal" vorgenommen werden. Außerdem benötigt ihr eine Einverständnis der Eltern, wenn sich die Kinder selbst testen sollen. Eine Vorlage hierfür findet ihr angehängt unterhalb dieses FAQs. Diese müsst ihr von allen Eltern unterschreiben lassen.

Ihr solltet Listen führen in denen ihr die Selbsttests dokumentiert. In dieser Liste solltet ihr den Namen, die Uhrzeit und das Datum des Tests und das Ergebnis dokumentieren. Diese Listen müssen dann von der*dem beaufsichtigenden Leiter*in unterschrieben werden.

Für alle Ortsgruppen, die sich gegen Selbsttests entschieden haben und zu einer Teststation fahren oder sich die Negativtestergebnisse mitbringen lassen:
Auch ihr müsst eine Liste führen, mit der ihr dokumentiert, dass euch diese Negativtestergebnisse vorgelegt wurden.

Wenn ihr genesene oder geimpfte Personen teilnehmen lasst, müsst ihr dokumentieren, welche Personen das betrifft. Führt also eine Liste mit den Namen dieser Personen und notiert euch wann und womit sie ihre Impfung oder ihre Genesung nachgewiesen haben.

Was müssen wir bezüglich der Bürgertestungen beachten?

Seit dem 13.11.21 sind die Bürgertestungen wieder kostenlos.

Getestete Personen sind Personen, die über ein bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 24 (vorher 48) Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines bescheinigten höchstens 24 (vorher 48) Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen. Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Was müssen wir bezüglich der Maskenpflicht beachten?

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) wurde verschärft. Bisherige für die Kinder- und Jugendarbeit geltende Befreiungstatbestände wurden gestrichen (§ 3 Abs. 2 Nrn. 7, 15 und 16 alt CoronaSchVO).

 

Damit gilt folgende Regel (§3 Abs. 1 CoronaSchVO) ausnahmslos:

An folgenden Orten ist mindestens eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske) zu tragen:

  1. in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- oder -fernverkehrs einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung sowie innerhalb anderer geschlossener Fahrzeuge (Bahnen, Schiffe, Flugzeuge und so weiter) und
  2. in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen, soweit diese Innenräume – mit oder ohne Eingangskontrolle – auch Kundinnen und Kunden beziehungsweise Besucherinnen und Besuchern zugänglich sind,
  3. im Freien bei Versammlungen nach Artikel 8 des Grundgesetzes mit mehr als 750 Personen,

im Freien, soweit die zuständige Behörde dies für konkret benannte Bereiche durch Allgemeinverfügung ausdrücklich anordnet.


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