Stellungnahme Terroranschläge

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„Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage.“ (Karl Jaspers).

In erschreckender Regelmäßigkeit und immer kürzeren Abständen müssen wir erleben wie Menschen Opfer brutaler Gewalt werden. Einzelpersonen, Armeen und Staaten treten als Täter und Täterinnen auf. Fast täglich stehen wir fassungslos der Unmenschlichkeit gegenüber. Besonders starke emotionale Reaktionen erleben wir in diesen Situationen bei Kindern und Jugendlichen. In Anbetracht der nicht greifbaren Bedrohung und der nicht nachvollziehbaren Mechanismen zeigen sie sich aufgewühlt und verunsichert. Sie haben Angst davor, selbst Opfer zu werden, einen geliebten Menschen zu verlieren, sich nicht länger frei bewegen und entfalten zu können.
Als Kinder- und Jugendverband sehen wir unsere Aufgabe darin, den Kindern und Jugendlichen beizustehen und einen Beitrag zur Aufarbeitung in einem freiheitlich demokratischen Sinne zu leisten.

Wir wollen Hoffnung geben. Hoffnung darauf, dass die Gesellschaft und die in ihr lebenden Menschen an Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Solidarität glauben und nach diesen Werten handeln.
Der Beschluss der Bundeskonferenz 2016 dient als Grundlage für diese Stellungnahme (siehe Link). In diesem stellt sich die gesamte KjG „Gegen eine Atmosphäre der Angst“ und fordert unter anderem einen reflektierten Umgang der Medien, Politik und aller Erwachsenen mit den Geschehnissen weltweit.

Als KjG stehen wir für Hoffnung und Mitgefühl mit allen Menschen, egal welcher Herkunft, kultureller Zugehörigkeit, Religion oder sexuellen Identität.
In unserem Schwerpunktthema „Grenzenlos – Alle.Gemeinsam.Überall“ beschäftigen wir uns seit über einem Jahr mit dieser Hoffnung auf eine Zukunft die ein friedliches Zusammenleben garantiert und Unterschiede als positive Ressource anerkennt. Damit das geschieht brauchen wir einen vernünftigen Umgang mit den Geschehnissen der letzten Wochen, Monate und Jahre. Politikerinnen und Politiker dürfen nicht in einen blinden Aktionismus verfallen und die Menschenrechte einiger Gruppen einschränken um die angebliche Sicherheit andere Gruppen zu erhöhen.
Unser Glaube macht uns stark. Die frohe Botschaft Jesu Christi gibt uns Hoffnung. Diese Hoffnung dürfen wir ganz besonders jetzt nicht verlieren.
Die Hoffnung auf ein friedliches Leben in Freiheit für ALLE Menschen.

http://kjg.de/…/Ant…/03_Gegen_eine_Atmosphaere_der_Angst.pdf

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