Tat.Ort.Nikolaus – Die KjG macht mit

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Die KjG BaJoMi in Wanne-Eickel, KjG St. Lambertus Langenberg und die KjG Rösenbeck machen mit bei der diesjährigen Aktion “Tat.Ort.Nikolaus” des Bonifatiuswerks.

 Bonifatiuswerk unterstützt Nikolausaktionen im Erzbistum Paderborn und bundesweit 61 weitere solcher Initiativen mit bis zu 500 Euro

 Voller Tatendrang war der heilige Nikolaus. Er war da, wo Hilfe gebraucht wurde. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit gehörten zu seinem „Täterprofil“. Auch der KjG Diözesanverband im Erzbistum Paderborn folgte diesem Vorbild, in dem er zum Nikolaustag am 6. Dezember durch ehrenamtliches und solidarisches Engagement Orte guter Taten in Herne, Langenberg und Rösenbeck schuf. Unterstützt wírd die KjG in ihrem Engagement vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, das mit seiner  bundesweiten Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder“ kirchliche Gruppen, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen und Gemeinden dazu aufgerufen hatte, solche Orte zu schaffen und aktuell 62 Initiativen mit bis zu 500 Euro fördert.

Maite Kelly und Monsignore Georg Austen präsentieren das Logo zur Nikolausinitiative des Bonifatiuswerkes. Foto: Theresa Meier
Die KjG St. Lambertus Langenberg verteilte nach der Sonntagsmesse am Nikolaustag Karten, die von den Gruppenkindern erstellt worden sind. Zudem bekam jedes Kind einen Nikolaus. Foto: Martin Schwentker
Die KjG BaJoMi Herne brachte am 06.12.20 213 Personen über 80 Jahren ein Brief des Nikolaus vorbei. Foto: Natascha Tomlik

Die Aktion der KjG Paderborn steht unter dem Thema „Tat.Ort.Nikolaus – Nikolaus sein“. In Herne verteilte am Nikolaustag die KjG BaJoMi mit einem „Nikolaus-Walking-Bus” innerhalb der Gemeinde Briefe und eine kleine Süßigkeit an 213 Menschen ab 80 Jahren. Für Natascha Tomlik von der KjG BaJoMi war die Aktion ein großer Erfolg:

„Wir waren am Nikolauswochenende 12 Stunden unterwegs und haben alten und einsamen Menschen aus unserer Gemeinde von uns selbst gepackte kleine Nikolausgeschenke in den Briefkasten geworfen, um den geforderten Abstand einzuhalten. Die ersten positiven Resonanzen haben wir direkt einen Tag später bekommen. Zwei ältere Damen haben sich im Pfarrbüro bedankt und eine Enkelin hat auch schon geschwärmt, wie toll diese Aktion ist.“

Die KjG St. Lambertus Langenberg hängte in der Kirche eine Wäscheleine mit Nikolauskarten auf, an der die Menschen aus Langenberg sich bedienen konnten. Nicht mobilen Menschen werden die Karten zugesendet. Außerdem legten die jungen Erwachsenen der KjG eine Liste in der Kirche aus. Seit Sonntag können sich dort Menschen eintragen, die von einsamen, alten oder kranken Mitbürger*innen wissen. Diese werden dann von der KjG auf Abstand besucht, oder angerufen. Johanna Rüffin, unsere geistliche Leiterin war am Sonntag auch in Langenberg dabei:

„Wir haben gestern einen sehr schönen Nikolausgottesdienst mitfeiern dürfen, an den sich eine Postkartenaktion der KjG Langenberg angeschlossen hat. Einige Kinder haben dafür selber Postkarten gestaltet, die dann in Druck gegeben wurden. Jede*r durfte sich soviele Postkarten von einer Wäscheleine nehmen, wie er*sie wollte, um sie an Menschen zu verschicken, die die Advents- und Weihnachtszeit allein verbringen müssen. Gleichzeitig konnte man auf einer Liste Menschen eintragen, die in den nächsten Tagen von der KjG Langenberg mit einem Adventsgruß oder einem Telefonat beschenkt werden. Ich freue mich sehr darüber, dass in dieser Aktion der Geist des Heiligen Nikolaus weiterlebt und Menschen miteinander ihr Leben teilen können.“

Und in Rösenbeck wird die KjG einen Nikolausgruß in Form einer Schriftrolle mit einer Nikolausbotschaft an die Haushalte verteilen.

„Die Botschaft ist klar: Gutes tun. Dass unserem Aufruf viele Menschen in Deutschland gefolgt sind, freut mich sehr und schenkt uns gerade in diesen Tagen die Zuversicht, die so viele von uns benötigen. Füreinander da sein und so zu handeln wie es der heilige Nikolaus getan hat, dieses Verhalten zeigt, dass der Heilige als ‚Superspreader‘ der guten Taten nicht aus der Mode gekommen ist. Denn all diese Initiativen stecken an – mit hoffnungsvollen Lichtblicken jetzt und für die kommende Zeit“, sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

„Wir dürfen existentielle Not nicht aus den Augen verlieren. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Anderen im Blick zu behalten. Deswegen wollen wir ehrenamtlich Mitwirkenden den Rücken stärken, denn ohne ihr selbstloses Engagement ist der Einsatz für den Nächsten nicht möglich. Mit dieser Aktion wollen wir diesen essentiellen Projekten Tatkraft mitgeben, weil auch der Nikolaus nicht nur hingeschaut hat, sondern tatkräftig angepackt hat – ein echt gutes Vorbild“, sagt Sängerin Maite Kelly. Sie ist langjährige Patin der „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Bonifatiuswerk 2002 ins Leben gerufen hat und zu der die Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ gehört.

Information zur Aktion „Tat.Ort.Nikolaus“

„Tat.Orte“ haben auch etwas Gutes an sich, wenn sie zu Orten guter Taten gemacht werden. Solche besonderen Orte unterstützt das Bonifatiuswerk mit seiner Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ Sie gehört zur bundesweit bekannten „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Hilfswerk 2002 ins Leben gerufen hat, um den heiligen Nikolaus mit seinen Werten wie Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft wieder mehr in den Fokus der Gesellschaft zu rücken. Kirchliche Gruppen, Vereine, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen oder Gemeinden aus ganz Deutschland waren eingeladen, ihren „Tat.Ort.Nikolaus“ zu gestalten und dem Beispiel des Heiligen zu folgen. Erstmals konnte dafür pro „Tat.Ort“ eine Förderung von bis zu 500 Euro beim Hilfswerk beantragt werden. Bundesweit werden aktuell 62 solcher Tat.Orte gefördert, die mit einer interaktiven Karte auf der Webseite www.weihnachtsmannfreie-zone.de vernetzt und präsentiert werden. Der Aktionszeitraum läuft bis zum 13. Dezember 2020.

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