Kindermitbestimmung

Die Mitbestimmung von Kindern ist eine Grundlage der KjG. Bei allen Aktionen und Entscheidungen wollen wir Kinder mit ihrer Stimme vor Ort und in Gremien berücksichtigen. Kinder werden respektiert und ihre Wünsche werden ernst genommen. In Ferienfreizeiten, Gruppenstunden, bei der Arbeit vor Ort in der Pfarrgemeinschaft, auf Bezirks- oder Diözesanebene stehen die Bedürfnisse von Kindern im Vordergrund.

Werden Kinder in Entscheidungen für sich und andere mit einbezogen, lernen sie zu argumentieren, Positionen zu beziehen und für eine Sache einzustehen. Das ist gelebte Demokratie.

Die KjG will Entscheidungen nicht für Kinder treffen, sondern sie mit in die Entscheidung einbeziehen. Kinder in ihren Anliegen zu stärken fördert ihr Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und übt, die eigene Meinung zu äußern und sich aktiv für etwas einzusetzen.

Deswegen setzt sich die KjG für ein Wahlrecht ohne Altersgrenzen ein.

Die KjG ist der Meinung: Kinder und Jugendliche können sich eine Meinung zu politischen Fragen bilden und tuen es auch. Es ist deshalb ihr gutes Recht, die Personen selbst zu wählen, die über ihre Zukunft entscheiden. Die Politik würde ein Stück kinderfreundlicher werden.

Zum Thema „Wahlrecht ohne Altersgrenze“ gibt es einen Beschluss der Bundeskonferenz. Zudem kannst du bei der D-Stelle auch Material nachfragen.

In vielen Diözesanverbänden wurden bereits Materialien zum Thema „Kindermitbestimmung“ erarbeitet.